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Februartagebuch #25

Ich liebe die Fehlbarkeit des Menschen. Ich muss lächeln, wenn man die Poritze eines Fahrradfahrers sieht.

 

Gestern habe ich wieder das Schreiben vergessen. Am Morgen wollte ich mit dem Fahrrad nach Rodenkirchen fahren, als mich die Polizei direkt vor der Haustür abfing und mir ein Bußgeld für das Fahren auf dem Gehweg abzog. Es hat mich wütend gemacht, ganz besonders, weil mir danach erst recht die schlechten Fahrradwege in Köln bewusst geworden sind. Wenn sie nicht schlecht sind, dann fehlen sie gänzlich. Eine Stadt, die keine anständigen und sicheren Radwege anbieten kann, sollte kein Recht haben, Bußgelder für so eine Trivialität zu fordern. Das hat mir leider die ganze Radtour vermiest, sodass ich relativ schnell wieder zu Hause war. Nach einem Nachmittag in der Sonne und einem Kaffee mit Mama, sind meine Schwester und ich zum Schnelltest-Zentrum spaziert, um heute besseren Gewissens Papas Geburtstag zu zelebrieren.

 

Nach ein wenig Sonnenbaden heute Mittag, werden wir also den späten Nachmittag bei Papa verbringen. Ich freue mich, ihm unser Geschenk zu geben und bin sicher, ihm gefällt es sehr. Es scheint wie das perfekte Geschenk, dass man sich fragt, was danach noch folgen soll.

 

Meine Tage in Köln sind bald gezählt, nächste Woche fängt auch schon die Vorlesungszeit an. Ich freue mich darauf, was das neue Semester wohl bereithält und merke nach wie vor, wie gerne ich doch noch studiere, wenn ich es mal einige Wochen nicht tun muss. Ich bin aber mindestens genauso gespannt auf den Frühling und Sommer in Wien und hoffe, dass es uns mehr Möglichkeiten eröffnet und sehe uns schon in den Parks und an der Donau. 

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