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Februartagebuch #12

Fast hätte ich den heutigen Text ausgelassen. Immer wieder hatte ich ihn im Hinterkopf und dachte, wie wenig Lust ich heute darauf habe. Für den Blog zu schreiben, bedeutet eben auch, den Text hochzuladen und ihn zu bebildern. Es ist nicht dasselbe wie tatsächlich Tagebuch schreiben. Jetzt sitze ich aber doch kurz am Schreibtisch und frage mich, ob hier noch was Gutes bei rumkommt – was auch immer gut bedeutet.

 

Heute Morgen kam ich ins Büro und meine Vorgesetzte begrüßte mich mit der Warnung, es sei heute eiskalt, weil die Heizung ausgefallen ist und sie könne verstehen, wenn ich lieber wann anders reinkomme. Nach 2 Stunden beschlossen wir beide zu gehen, ich in den verfrühten Feierabend, sie ins Home Office. Die plötzlich gewonnene Zeit habe ich doch tatsächlich damit zugebracht, ein Youtube Workout zu machen. Nicht nur irgendeins, sondern mit einer jungen, blonden, sehr trainierten und offensichtlich sehr erfolgreichen Frau. Danach stellte ich bitterlich fest, dass ich doch keine Bauchmuskeln habe. Doch diese Erkenntnis hat mich so belustigt, dass meine Stimmung danach noch besser war.

 

 

Eines meiner heutigen Highlights war ein Video von Enissa Amani. Aus der letzten Instanz macht sie die beste Instanz und damit auch alles besser. Ich embrace diese krasse Proaktivität. You go, girl! Und während ich anderen für ihre Proaktivität applaudiere, schäme ich mich gleichzeitig, wie wenig proaktiv ich bin, obwohl man so vieles besser machen könnte. In diesem Fall jedoch nicht. Denn das Beste was ich tun kann, ist Betroffene reden zu lassen. But I am happy to share! 

Das ganze Video zur besten Instanz ist leider noch nicht available, aber hier nochmal ihre Kritik.

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