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Sonntagsgedanken

Ich bin gerade zerstreut und habe nichts kluges zu sagen. Ich liege gerade auf meinem Bett in meinem überteuerten 10qm Zimmer in Berlin. Kein Wunder, dass es mich immer wieder raustreibt, obwohl die Stadt so hektisch ist. Ich hätte gerne wieder ein Zuhause, mit einem dedicated spot zum verweilen. Wo ich auch zu Hause am Nachmittag meinen Kaffee schlürfen und lesen will. Keine klugen Gedanken, nur essenzielle Bedürfnisse von mir. Ich wusste, dass Berlin nicht meine Traumstadt ist, aber es ausprobieren und verifizieren zu können, ist mir auch viel wert. Ich war neugierig auf das Großstadtleben. Und nur weil es hier nicht passt, muss es ja nicht in jeder anderen größeren Stadt auch nicht passen. Sagte sie mehr zu sich selbst, in Gedanken an das, was noch geplant ist. Man muss sein Leben irgendwie anders gestalten in der Stadt.


Meine Gedanken drehen sich um ganz wesentliche Dinge, wie die Frage, wie ich später, oder zumindest in naher Zukunft, gerne leben will. Was brauche ich? Für ein gutes und glückliches Leben. Ich weiß, dass es nicht viel ist, aber wohin es mich treibt, kann ich noch nicht klar sehen.


Ich denke darüber nach, wie ich soziale Medien gerade finde und verdrehe wieder die Augen über die Belanglosigkeit. Ich weiß, dass es auch bereichernd sein kann, aber manchmal finde ich es auch einfach nur albern, diesen virtuellen Raum. Eine bubble, in der du am Ende doch nur die gleichen 10 Leute erreichst, nicht? Deshalb gebe ich dem gerade einfach weniger Bedeutung. Es soll gerade nur unterhalten.


Ich weiß nicht, wo meine Gedanken gerade genau sind. Ich merke, dass ich eine kleine Pause von meinen Gedanken brauche und widme mich jetzt wieder dem lieben Netflix, was meiner Meinung nach eine große Hilfe für die mentale Gesundheit sein kann. Ein Hoch auf das Bingewatching also.