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Warum eigentlich dieser Blog?

Vor wenigen Wochen wurde ich gefragt, wieso eigentlich der Blog? Wieso so öffentlich die eigenen Gedanken teilen? Was hätte ich davon? Es ist noch nicht so lange her, aber ich kann heute gar nicht mehr genau erklären, wie es dazu gekommen ist. Ich erinnere mich nur, dass ich eines Nachmittags auf meinem Sofa saß und plötzlich diesen Blog erstellte. Ich war schon lange großer Fan von der Idee. Eine Plattform, auf der ich meine Gedanken einfach in die Welt posaunen kann. Ein Ort, an dem ich einfach das machen kann, wonach mir gerade der Sinn steht. Doch lange fand ich keinen Anfang. Was hätte ich genau zu erzählen, was auch andere interessieren könnte? Mir fehlte der Anhaltspunkt.

 

Doch nun saß ich da auf meinem Sofa und erstellte diesen Blog. Mit dem Gefühl, der Welt jetzt endlich etwas mitteilen zu können, was mir wichtig ist. Nicht nur die Idee der Nachhaltigkeit und wie wir zusammen die Welt retten können (und zukünftig vielleicht auch andere Themen), sondern auch diese Person dahinter. Was beschäftigt sie, was bewegt sie? Diese Person, die sich noch immer ständig in Gedanken verliert und nur schwer daraus findet. Die immer noch zu viel nachdenkt und sich damit meist selbst die Steine in den Weg legt. Wieso bin ich so und wieso bist du so? Dann fühle ich mich kurz wieder wie ein Sonderling, bis ich den nächsten Blogeintrag schreibe. Hier kann ich meine Gedanken und Vorstellungen teilen. Hier werden sie realer und gleichzeitig spüre ich, dass ich gar nicht so anders bin. Ich lerne, meine verschrobene Art zu akzeptieren und zu lieben und euch da draußen vielleicht zu helfen, das Gleiche zu tun. Hier geht es darum, sich selbst kennen zu lernen und keine Angst davor zu haben, wer einem am Ende des Tages im Spiegel entgegen lächelt. Denn eigentlich geht es uns allen gleich.

 

Ich bin nicht immer gut im gesprochenen Wort. Manchmal verliere ich sogar die Motivation zu reden, worüber ich jegliche Kontrolle verliere, aber das ist ein anderes Thema. Dann hilft mir vor allem das Schreiben. Ich schreibe vielleicht noch nicht so schön wie andere, meine Grammatik lässt manchmal zu wünschen übrig und manchmal fehlen mir die richtigen Wörter. Doch aller Anfang ist schwer. 

 

 

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