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#traveladdicted

Wer mich auf Instagram begleitet weiß, dass ich bald wieder ein wenig unterwegs bin. Nichts großartiges, aber mal wieder was Neues sehen, ein paar Städte erkunden und mit meiner Schwester in den Urlaub fahren. Und ich bin unglaublich glücklich darüber, dass ich die Zeit und die Möglichkeiten dazu habe. Ich war jetzt schon sehr lange nicht mehr im Urlaub, weil eben genau das fehlte – die Zeit und das Geld. Jetzt darf ich endlich mal wieder neue Gegenden unsicher machen.

 

Doch muss ich immer wieder darüber lächeln, wenn Menschen mir erzählen, wie viel sie unterwegs sind, wie viel sie reisen und wie sehr sie es lieben. Die #traveladdicted #travellover, #worldtraveler und #globetrotter. Wir alle reisen doch gerne und sehen genauso gerne neue Dinge. Aber wieso erzählt mir keiner, wie schön er es zu Hause findet? Wieso fühlt es sich erzählenswerter an, von seinen Reisen und den Wahnsinnsmomenten zu berichten? Ich möchte so gerne mal jemanden mit den gleichen strahlenden Augen sehen, wenn er mir erzählt, wie sehr er es zu Hause liebt. Dass man es sich zu Hause so richtig gemütlich gemacht hat, dass man den ganzen Nachmittag im Wald unterwegs war, wie schön es gestern mit der Familie oder den Freunden war. Dass man in seinem Lieblingscafé saß und das Treiben der Heimatstadt beobachtet hat. Es sind diese kleinen Momente, der Alltag, die das Leben lebenswert und uns auf einer täglichen Basis glücklich machen können. Das ist so viel wichtiger, als immer nur abhauen zu wollen.  

 

Wie gesagt, Reisen ist toll und super wichtig. Man lernt so viel und wird mit jeder Reise selbstbewusster und offener. Aber wer mich das nächste Mal sieht, darf mir auch super gerne mal erzählen, wie schön er es zu Hause hat. 

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